
Download Bedienungsanleitung_2009 (pdf)
Akku Training
Das “Training” beginnt nach dem Auspacken
- Akkus erreichen ihre maximale Leistung nicht nach dem ersten Ladevorgang.
- Benutzt man neue Akkus sofort im alltäglichen Betrieb, bleibt es dem Zufall überlassen, ob sie ihre maximale Leistung erreichen, oder ob sie frühzeitig erlahmen.
- Durch richtiges “Akku-Training” nach dem Auspacken, werden die Leistung und die Lebensdauer erhöht.
- Jede einzelne Akkuzelle hat bevor sie betrieben wird andere Eigenschaften als ihre Nachbarzelle, daher muss ein Akku geladen und entladen werden, damit die Eigenschaften aller Einzelzellen der Nachbarzelle gleichen. Dafür haben unsere LiION Mangan Akkupacks ein aktives Balancing beim Ladevorgang.
- Alle Zellen müssen sich angleichen, um maximal geladen werden zu können und damit ihre maximale Kapazität zu erreichen. Die Akkus werden somit formiert.
- Mindestens zehn vollständige Akku-Ladungen und Entladungen sollten vor dem Alltagsbetrieb durchgeführt werden.
- Lagerung: Die LiION-Mangan-Akkus sollen halb aufgeladen über den Winter im Haus (bei Raumtemperatur) gelagert werden und sollten halbjährlich nachgeladen werden.
.
Richtig Schalten bringt Reichweite – Tipp vom Fachmann
Beim GRUBER Assist wird die Motorleistung über ein Winkelgetriebe auf die Tretkurbel und so auch über die Kettenschaltung auf das Hinterrad übertragen. Für den Wirkungsgrad des Motors ist die Drehzahl von ganz entscheidender Bedeutung. Je höher die Trittfrequenz ist, desto höher ist auch die Motordrehzahl und damit auch der Wirkungsgrad. Sie sollten also schon mit einer Trittfrequenz von mindestens 60 Pedalumdrehungen in der Minute fahren. Achten Sie darauf, dass die über den Ein-Aus-Taster programmierbare Frequenz des Motors, immer etwas höher liegt als ihre gewohnte und individuelle.
Das Speichern funktioniert immer aus dem ausgeschalteten Zustand. Mit der gewünschten Frequenz treten und während dessen den Taster mind. 5 Sekunden gedrückt halten! Der Motor merkt sich diese Frequenz so lange, bis Sie neu „drüberspeichern“, ansonsten nimmt er beim nächsten mal einschalten (kurzes Drücken des Tasters – ca. eine Sekunde) wieder die zuletzt gespeicherte Umdrehungszahl!
Wichtig ist also immer eine höhere als die individuelle Trittfrequenz einstellen und immer den entsprechenden Gang wählen! Aufwärts also mit leichterem Gang und in der Ebene mit schwererem – bringt Geschwindigkeit! Dies bringt nicht nur die optimale Unterstützung, sondern auch einen Gesundheitsnutzen.
Doch mit der zunehmenden Unterstützungsleistung nimmt auf der anderen Seite leider auch die Reichweite ab. Niedrige Gänge und fleißiges Schalten bringt deutlich mehr Reichweite – wer darauf Wert legt, kurbelt fleißig mit, rollt mit submaximaler Geschwindigkeit und schaltet angepasst.
|